Beispiele

in denen das Mediationsverfahren sinnvoll ist

 

  • Trennung:

Ein Paar möchte sich trennen. Beide wissen, dass die gesetzlichen Regelungen bei unverheirateten Paaren für die Aufteilung des Vermögens, des Hauses und der Haustiere unvollständig sind.

  • Einvernehmliche Scheidung:

Ein Ehepaar mit Kindern möchte sich scheiden lassen. Da ihnen das Wohl ihrer Kinder sehr wichtig ist, möchten sie eine umfassende, schnelle und rechtswirksame Regelung zu allen Fragen von Unterhalt und Sorgerecht finden. Die Aufteilung des Vermögens sowie alle Fragen rund um das gemeinsame Haus sollen auch geklärt werden.

  • Patchwork-Familie:

Eine neue Patchwork-Familie wird gegründet. Durch die veränderte Situation entsteht zwischen den ehemaligen und neuen Partnern Regelungsbedarf zu Unterhaltsfragen und Mitspracherechten im Alltag.

  • Jugendliche und Eltern:

Eltern haben mehr und mehr Schwierigkeiten, mit ihren jugendlichen Kindern zu reden. Es kommt zu häufigem Streit. Er entzündet sich an Ausgehzeiten, Schulnoten oder der Wahl der Freunde. Sowohl Eltern als auch Jugendliche glauben, dass die andere Seite sie nicht versteht, möchten aber dennoch den Familienfrieden wieder herstellen.

  • Betreuung:

Nach einem Sturz kann eine 80-jährige Frau nicht mehr alleine zu Hause leben. Ihre Kinder und anderen Verwandten wollen mit ihr zusammen schnell eine Lösung für die Neugestaltung ihrer Zukunft (z.B. Betreuung und Haushalt) finden. In dieser angespannten Situation brechen vielleicht sogar alte Konflikte zwischen den Familienmitgliedern wieder auf. Oft haben die Beteiligten unterschiedliche Interessen und wissen nicht, wie sie eine für alle tragfähige Lösung finden können.

  • Erbregelung:

Ein Mann möchte sein Vermögen seinen Kindern fair, aber dennoch auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten, vererben. Am besten wäre es, die Kinder dazu zu befragen. Er scheut sich aber, dies zu tun, denn er befürchtet Streit innerhalb der Familie. Andererseits möchte er nicht, dass Streit nach seinem Tod entsteht. Ein Gespräch in einem geschützten Rahmen mit einer neutralen dritten Person (Mediator) würde helfen.

  • Führerschein:

Die erwachsenen Kinder machen sich Sorgen um den Vater, der trotz fortgeschrittenen Alters immer noch mit dem Auto fährt. Jetzt haben sie sogar erfahren, dass es fast zu einem Unfall gekommen wäre. Er aber braucht das Auto für seine Selbständigkeit.

  • Erbauseinandersetzung:

Geschwister wollen nach dem Tod eines Elternteils die Aufteilung des Erbes friedlich regeln. Trotz widerstreitender Interessen verstehen sie sich jedoch als Familie und möchten sich trotz der Differenzen nicht entzweien.

  •  Hofübergaben:

Soll der Hof oder das Familienunternehmen an die nächste Generation übergeben werden, müssen viele Dinge besprochen und bedacht werden. Oft reicht es nicht, nur die juristische Seite zu sehen, auch die persönlichen Belange müssen berücksichtigt werden.

  • Nachbarn und Freunde:

 Nachbarn oder Freunde streiten sich – und wünschen sich wieder Frieden.

 

 

Selbstverständlich gibt es noch eine Vielzahl von weiteren Fällen. Diese Beispiele sollen Ihnen nur einen Einblick in die Vielseitigkeit von Mediationsverfahren geben.

 

 

Gerne beanworte ich alle Ihre Fragen zur Mediation auch persönlich.     

Tel: 0151 - 55 23 78 36